Kürbiszeit ...

Einen alten heidnischen amerikanischen Brauch missverstehend, fanden sich zu Halloween 10 verkleidete Kürbisträger im Fröhlich ein, um an den lieblichen Kürbissen ihrer Auserwählten... aber ich will nicht vorgreifen. Im Vorfeld der Halloweenparty, aber natürlich NACH der Anmeldung, wurden wir vom Organisationsvorstand informiert, dass wir einen Kürbis zur Party mitzubringen hätten. Die Größe, respektive das Gewicht des Kürbisses sollte einen nicht unerheblichen Einfluss auf eine uns noch unbekannte Spielwertung haben. In der mir eigenen Bescheidenheit wählte ich natürlich ein zierliches, dafür umsomehr formschönes Exemplar, welches auch mit ein wenig Phantasie von den Damen des Hauses zu erotischen Zwecken umfunktioniert werden konnte. Dass ich damit zwar für Heiterkeit sorgen mochte, aber in der Bewertung dummerweise ganz nach unten rutschte könnte, war von mir nicht bedacht worden. Doch dies sei nur am Rande erwähnt



Welch gemeines Spiel man mit uns zu treiben gedachte, wurde uns erst am Tage des Erscheinens offenbar. Als wir gemeinsam den Hof im Fröhlich betraten, fanden wir den Club verweist vor. Die von uns erwarteten, knapp bekleideten Mädchen glänzten durch Abwesenheit, was unter uns durchaus für eine gewisse Unruhe sorgte. Ein mehrminütiger Videoclip, der die Mädchen vom Fröhlich erst auf der Flucht vor einer brummenden Kettensäge und dann in allerlei lebensbedrohlichen Situationen zeigte, ließ uns es ratsam erscheinen, das nah gelegene Brauhaus aufzusuchen. In unerwartet einhelliger Einigkeit trotzen wir aber dem Fluchtinstinkt und stellten uns der Herausforderung. Zugegebenermaßen spukten uns noch die Bilder der leicht bekleideten Mädchen im Kopf. So was wischt man nicht so einfach beiseite. Man bedenke: 24 Möpse !!!

Unser entschlossenes Vorgehen wurde jedoch jäh von einem mit Eishockeymaske und Kettensäge bewaffneten Maniaken, augenscheinlich derselbige wie in dem Videoclip, gestoppt. Da der Maskierte unentwegt Beschimpfungen und Drohungen in erhöhter Lautstärke von sich gab und dabei mit der Kettensäge wild vor unseren Nasen fuchtelte, wäre eine Flucht eine durchaus überdenkenswerte Alternative gewesen. Ja, wenn da nicht die 24 Möpse in unseren Köpfen gespukt hätten. 24 nahezu jungfräuliche Möpse, die der Errettung harrten. Wir stellten uns also der Herausforderung und erfüllten die mit krächzender Stimme und in animalischen Lauten hervorgebrachten Anweisungen und Forderungen. Der Blutzoll war ein nicht geringer, doch gelang es uns dadurch das Versteck der Mädchen in Erfahrung zu bringen.



Die verängstigten Mädchen zitterten ausnahmsweise nicht vor Erregung, als wir sie von ihren Fesseln befreiten. Mein spontaner Vorschlag, lediglich 11 der Mädchen zu befreien und Mira in der Verwahrung des Maskierten zu belassen wurde durch Mehrheitsentscheid verworfen.

Ein vermutlich vor dem Eindringen des Maskierten vorbereitetes Mahl gab uns die Gelegenheit zur Stärkung.



Auch die anschließende Beurteilung der mitgebrachten Kürbisse stimmte den Maniaken nicht milde. Der Lieferant der größten orangenen Ballonfrucht wurde stellvertretend für alle der Demütigung unterworfen, künstliche Brüste und das Kleidchen einer Dienstmagd zu tragen und uns allen bewirtend Untertan zu sein. Anzumerken ist, dass hierbei durchaus der Eindruck entstand, dass Scottie die ihm neu zur Verfügung stehenden weiblichen Rundungen zu schätzen wusste. Vertieft wurde dieser Eindruck, dass er in unbeobachteten Augenblicken die Plastikmöpse intensiv betastete.



Nur kurz war es uns möglich zu entspannen, da uns kurz nach der Mahlzeit weitere Frohndienste abverlangt wurden. Nachdem ein weiterer Maskierter, offenbar die helfende Hand des Kettensägenbesitzers, uns axtscwingend fast unserer Extremitäten beraubt hätte, wurden wir und die Mädchen nacheinander in die eisige Kälte des Hofes getrieben, wo wir der weiteren Demütigungen ausgesetzt sein waren. Dass die Kälte eine anatomische Besonderheit der weiblichen Brust manifestieren ließ, hielt uns erneut von der Flucht ab.



Zu einem elenden Häuflein zusammengetrieben mussten wir die verflüssigten Überreste von Admin und Stimpy aus großvolumigen Bottichen umschöpfen. Entsetzt machten wir uns mit diversen Gerätschaften an die erniedrigende Arbeit, wobei wir gezwungen wurden in zwei Gruppen, konkurrierend zu einander, vorzugehen. Eine Bestrafung der schwächeren Gruppe wurde angedroht. Längst wünschten wir uns in unsere friedlichen Heimstätte zurück und lediglich die Blicke auf die 24 Möpse (!!) unserer weiblichen Mitgefangenen ließ uns nicht ermattet aufgeben.



Mit blutigen Händen und dem Erschöpfungskollaps nahe, wurden wir von dem maskiertem Kettensägenschwinger in einem seltenen Anflug von Mildtätigkeit auf die Zimmer entlassen.

Von da an war es eigentlich ganz nett *g