Halloween 2005 im Fröhlich

Süßes oder Saures

Als sich am letzten Wochenende des Oktober die Dämmerung über Wuppertal legte, konnte man in dem spärlichen Licht der Straßenlaternen mehrere vermummte und bedrohlich wirkende Gestalten durch die Wittensteinstraße huschen sehen, allzeit darauf bedacht, ihr Inkognito zu wahren. Neben den bleichen Totenschädeln, die unter schwarzen Umhängen hervor schimmerten waren auch Alienjäger vom Format der Man-in-Black sowie einige andere maskierte Dödel zu finden. Diese und ihre langen Schatten verschwanden stumm im Club Fröhlich, wo Admin und seine Mädchen zur Halloween-Party geladen hatten. Wie immer, gab es neben den üppigen Reizen der Mädchen auch ein ebenso üppiges Buffet und ausreichend Getränke. Da alle trotz ihrer gruseligen Masken eine menge guter Laune mitgebracht haben, stand einer gewohnt lustigen Party nichts im Wege. Diese Party war aber ein wenig anders, wie bisher. Gemeint ist nicht wieder die alles ordnende Konstellation im 1:1 Verhältnis, sonder die Festlegung des Zeitkontingents auf dem Zimmer. Mit dem Eintrittspreis hatte man ein Guthaben von 1,5 Stunden erworben. Doch bei diversen Spielchen, bei dem uns Jungs einiges an Geschicklichkeit, Kraft oder Hirn abverlangt wurde, konnte dieses Guthaben zu- oder abnehmen. Erstes wurde mit Wohlwollen angenommen. Mit dem Verlust der Lustzeit hingegen konnte man sich weniger anfreunden. So wurde mit Feuereifer gespielt, als gäbe es kein morgen mehr. Die nachfolgenden Bilderserien zeigen mehr als alle Worte, dass sich die Feier mal wieder für alle Besucher gelohnt hat.



Auch wenn die Räumlichkeiten an ihre Kapazitätsgrenzen stießen, nur der Pessimist würde von drangvoller Enge sprechen. Ich würde sagen, dank der vielen Zarten Haut und der zugehörigen Hingucker war es kuschelig und gemütlich.



Eines der Spiele, bei denen es um den Erwerb oder Verlust von Kuschelminuten ging, war ein Geschicklichkeitsspiel. Bei diesem mussten die Spieler abwechselnd so viele Steine wie möglich aus einem Holzklötzchenturm entfernen, ohne das er zusammenstürzt. Keine Frage, dass die Anwesenheit von 11 Popos und 22 Möpsen entschieden dazu beitrug, dass uns der Schweiß auf der Stirn stand und die Finger nicht mehr so recht gehorchten.



Beim Kondomaufblasen sollte derjenige ermittelt werden, der sein Kondom am schnellsten zum Platzen bringt. Einige Gäste hatten jedoch sichtlich mehr Freude an unzerstörten Verhüterlis.



Eine weitere Tortour, die sich Admin und die Mädchen haben einfallen lassen, war das Kürbis-Wett-stemmen. Die Bedingungen waren einfach. Jeder von uns Jungs bekam einen ca. 4,2 kg schweren Kürbis in die Hände gedrückt und musste diesen solange es ihm möglich war, mit ausgestreckten Armen in die Höhe halten. Der offizielle Sieger war derjenige, der das am längsten geschafft hat. In Wahrheit hatte dieser natürlich verloren, weil seine Hände dermaßen gezittert haben, dass er nicht mal mehr eine Glas Bier an sein Mund führen konnte. Von anderen Aktivitäten ganz zu schweigen.



Es folgen noch ein kleiner Wissenstest rund um den Club Fröhlich. Federführend dabei war Mira, die es sichtlich genoss, einer Lehrerin gleich, Fragebögen auszuteilen und Punkte zu vergeben.

Des weiteren fand auch eine Überprüfung unseres Kurzzeitgedächtnisses statt. Diverse, schwerpunktmäßig bordellspezifische, Utensilien wie Dildo, Kondom, Tücher etc. mussten eingeprägt und später aus der Erinnerung rezitiert werden. Simpel, sollte man meinen. Unter Berücksichtigung der Umstände ( knackige Mädchen wohin das Auge schaut ) eine dann doch gar nicht so einfache Angelegenheit.



Dass die Mädchen in einer ruhigen Minute gerne ihre Reize präsentierten ist nur allzu verständlich und wurde gerne gesehen. By the way, es stimmt mich ungemein froh, dass die Susi an den anderen 364 Tagen im Jahr weniger blutrünstig geschminkt ist (*fg).

Zwischenzeitlich konnten auch einige enttäuschte Gesichter beobachtet werden, da nahezu alle Jungs einen Teil ihres Fummelminutenkontingents verloren haben. Verständlich, wenn man sich vor Augen führt, welch knackige 11 Popos und 22 bebende Möpse... aber das sagte ich ja schon. Deutlich konnte man dann doch deutlich die Steine vom Herzen auf den Boden plumpsen hören, als letztendlich verlautbart wurde, dass jeder sein Konto wieder auf die ursprüngliche Zeit aufgefüllt bekommt und noch mit einem kleinen versöhnlichen Präsent bedacht wurde



Abschließend lässt sich konstatieren, es gab zu Halloween im Fröhlich sowohl Süßes, als auch Saures. Schön war, dass das Süße alles wett gemacht hat. (*fg)

Gruß an alle und besten Dank an die Organisatoren...

...der adri