
Karneval im Club Fröhlich 2007
Dieses mal war der Karneval im Club Fröhlich ein wenig anders als sonst. Damit meine ich nicht, dass heuer in den Räumlichkeiten im Erdgeschoß gefeiert wurde. Nein, vielmehr bezieht sich diese Feststellung auf das diesjährige Motto „verkehrte Welt“. Mag der eine oder andere gehofft haben, damit würde nur eine neue Stellung beim anschließenden Entspannungsfummeln umschrieben werden. Gemeint war jedoch die Festlegung der Kostümierung. Wir Gäste sollten als Frauen verkleidet erscheinen, die Damen des Hauses hingegen würden uns in maskuliner Verkleidung empfangen. Eine schöne Idee, die trotz der Probleme, die so manch einer der Gäste mit der Erwerb eines weiblichen Kostüms in Größe 48 hatte, bei allen großen Anklang gefunden hat.
Das natürlich die Mädchen noch einen drauf legten und mit ihren Verkleidungen prominente Musiker samt ihrem Bühnenauftritt imitierten, steigerte den Unterhaltungswert noch einmal. Doch wäre es müßig, die Auftritte der Damen mit Worten zu beschreiben. Um so mehr, als dass wir uns mit den nachfolgenden Bildern ein viel besseres Bild von der Show machen können.
Den Auftakt gab Eva, alias Marilyn Manson (der übrigens von mir fälschlicher Weise als Alice Cooper identifiziert wurde)
Mit Freuden registrierten wir, dass nicht Wolfgang Petry seine Sammlung an Freundschaftsbändchen spazieren trug, sondern die Sina.
Das sich unser Jungkücken Laila gerade den angegrauten Roberto Blanco zum Vorbild nahm, zeugt von einer gewissen Ironie.
Mit dem guten Bill von Tokio Hotel hatte Jessy ein Vorbild gewählt, der seine Entscheidung, Mädchen oder Junge zu werden, noch nicht gefällt hat. Der Gittarist Tom alias Mira hingegen scheint wie immer alles Fest im Griff zu haben.
Nicole zeigte sich mit Mathias Reims Lied „Verdammt, ich lieb Dich (Ich lieb Dich nicht)“ ziemlich unentschlossen.
Der König von Mallorca pries sein „Bett im Kornfeld“ an. In ebendieses würde man mit Jane viel lieber Hüpfen.
Normalerweise ein Grund zum Wegschauen, old „Diedder“ Bohlen und sein Intimkumpel „Thomi“ Anders. Hier aber von Jenny und Sahra äußerst positiv dargestellt und ein Augenschmaus.
Ohne sein Panikorchester, aber dafür mit dem Sonderzug aus Pankow angereist: Udo „Michi“ Lindenberg.
Ob Lis mit Heino deshalb den Abschluss der Vorführung bildete, damit niemand nach Zugabe ruft, konnte nicht geklärt werden. Doch hatte sie auf jeden Fall mehr Sexappeal als der alte Brillenträger.
In gemütlicher Runde nahmen wir eine Stärkung vom Büffet zu uns. Natürlich nur, wenn man bereit ist, zwei Nummer zu kleine Damenpumps an den Füßen als „gemütlich“ zu bezeichnen. Doch die Mahlzeit stärkte uns für die Anschließende Tanzeinlage.
Soweit der offizielle Teil der Karnevalsparty.
Die im Anschluss stattfindende De-kostümierung wurde nicht dokumentiert.
Gruß, Alaaf und Helau…
…der adri